Artikel der absatzwirtschaft:

Accenture, PwC und Big Tech: Keine Beförderung ohne KI?

Das Beratungsunternehmen Accenture verknüpft die Beförderung von Führungskräften mit der Nutzung interner KI-Tools. Darf der Arbeitgeber die Belegschaft zum KI-Einsatz zwingen?

Thomas Riedel

Narrativwahrnehmung / Agentur für Branding und Webdesign

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Hier der Auszug des Artikels aus dem Interview mit Kim Gerichhausen:

Login-Tracking misst keine Kompetenz

Kim Gerichhausen, Inhaberin der Einszwei – Kreativagentur, bewertet diese Vorgehensweise so: „Wenn ein Unternehmen wie Accenture die Nutzung von KI-Tools durch systematisches Tracking erzwingt, signalisiert das vor allem eines: Misstrauen. Damit zerstört man genau die intrinsische Motivation, die für eine echte Transformation nötig wäre. Eine Marke, die intern nicht durch Überzeugung getragen wird, kann extern niemals glaubwürdig wirken – was die Mitarbeitenden im Büro erleben, tragen sie unweigerlich nach außen.“

Narrativwahrnehmung / Agentur für Branding und Webdesign

Auch die Messung sieht Gerichhausen kritisch: „Login-Tracking misst zwar ein Verhalten, aber eben kein Verständnis und keine Qualität. In unserer Agentur sagen wir oft: Gemessene Nutzung erzeugt vielleicht Compliance, aber niemals die echte Kompetenz, die den Unterschied zwischen sinnvollem und sinnlosem KI-Einsatz ausmacht.“

Die unternehmerische Richtung von Accenture hält die Mülheimer Unternehmerin zwar für unbestreitbar korrekt. Die Ausführung sei aber fatal. „Wer die erfahrensten Träger seiner eigenen Marke durch Druck delegitimiert, verliert am Ende das wichtigste Markenvermögen: die Glaubwürdigkeit.“

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